Computergestützte vorausschauende Polizeiarbeit
Moderne Risikobewertung in der Strafjustiz
Zentrale Herausforderungen
Zentrale Methoden, Auswirkungen und Herausforderungen
Bedeutung von Daten für HG-Maßnahmen
Erfolgreiche Fallstudie aus Spanien: VioGén II-System
Open Source Intelligence (OSINT) für HG-Fälle
Mobile Apps
Elektronische Armbänder
Vorhersagebasierte Polizeiarbeit: Analyse historischer Daten zur Erkennung von Hochrisikozeiten& -orte, Mustern und Umständen.
Beispiele:
Übergriffe nach Lokalschluss oder Einbrüche während der Ferien.
Mehr Daten verbessern Vorhersagegenauigkeit, unterstützen bessere polizeiliche Reaktionen.
Zweck:
Prognostiziert die Wahrscheinlichkeit von Straftaten, an denen bestimmte Personen beteiligt sind, um wichtige Entscheidungen zu treffen, einschließlich Verurteilung, Bewährung und Schutzanordnungen.
Warum es wichtig ist:
Verlässlichere Vorhersagen bedeuten effektivere Ressourcenverteilung und verbessertenn Schutz für Opfer und Gemeinden.
Von traditionell zu High-Tech:
Praktische Anwendung:
Quellen: Berk, R. A. (2021). Artificial intelligence, predictive policing, and risk assessment for law enforcement. Annual Review of Criminology, 4(1), 209-237.
Quellen:
Zweck:
Bewerten der Gefahrenstufe zur Steuerung schützender Maßnahmen.
Methoden:
Auswirkung:
Bessere Werkzeuge gewährleisten die Identifizierung von Hochrisikofällen und ermächtigen Beamte Opfer effektiv zu schützen.
Technologische Verbesserungen:
Quellen:
Beispiele: Muster von Verletzungen in medizinischen Aufzeichnungen, Berichte von Opferunterstützungseinrichtungen oder Substanzmissbrauch.
Umfasst mehrere Interessenvertretungen: Opfer, Aggressoren, Zeugen, Techniker & Ärzte.
Integriert die Policia Nacional, Guardia Civil & Policia Municipal
2025 modernisiertes VioGen II System freigegeben.
Täterseitige Faktoren:
Die Fälle werden in vier Risikostufen eingeteilt: niedrig (mit oder ohne gerichtlichen Maßnahmen); mittel; hoch und extrem. Auf der Grundlage dieser Einstufung wenden die Beamten verpflichtende und optionale Maßnahmen an, die der zugewiesenen Stufe angemessen sind, wobei zu berücksichtigen ist, dass jede Stufe die Maßnahmen der vorhergehenden Stufe umfasst und eigene hinzufügt. Diese Maßnahmen stellen ein Mindestmaß an Intervention dar, zu dem noch die Maßnahmen hinzukommen, die im individuellen Sicherheitsplan jedes Opfers entsprechend dessen Umständen vorgesehen sind.
24 Stunden unterstützenden Kontakt anbieten und regelmäßige telefonische Folgemaßnahmen.
Gelegentliche Überwachung und regelmäßige Besuche beim Täter.
Häufige Überwachung und elektronische Kontrolle des Täters.
Ständige Beaufsichtigung(?) des Opfers und intensive Kontrolle des Täters.
Ergebnisse:
Positive Entwicklung: Keine neuen Vorfälle.
Negative Entwicklung: Neue Vorfälle, ob gemeldet oder nicht.
Obwohl das VioGen II System einige Verbesserungen gegenüber seinen Vorläufern aufweist, zeigt es immer noch einige Lücken:
Transparenz & Haftung:
Datenpräzision & emotionale Faktoren:
Opferkommunikation:
Integration & Informatifonsaustausch:
Systemskalierbarkeit:
Diese Lücken weisen auf Bereiche hin, in denen Verbesserungen möglich sind, z. B. durch mehr Flexibilität, Schulung, Transparenz und Kommunikation innerhalb des Systems.
Das spanische VioGén-System ist zwar innovativ, was die Koordinierung der polizeilichen Maßnahmen und die Risikobewertung von Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt anbelangt, weist jedoch erhebliche Lücken auf, die seine Wirksamkeit beeinträchtigen. Erstens werden die Transparenz und Verantwortung des Systems kritisiert. Der Algorithmus von VioGén weist jedem Fall automatisch eine Risikostufe zu, was die polizeilichen Schutzmaßnahmen stark beeinflusst, ohne dass eine klare Verantwortung besteht. Die Polizeibeamten weichen nur selten von den Empfehlungen des Algorithmus ab, was das professionelle Urteilsvermögen einschränken und zu einer übermäßigen Abhängigkeit von der automatischen Bewertung führen kann, was sich möglicherweise auf fallbezogene Reaktionen und die Sicherheit der Opfer auswirkt.
Ein weiteres wichtiges Problem ist der VioGén-Fragebogen selbst, der dazu dient, in emotional aufgeladenen Momenten Informationen zu sammeln. Die Opfer berichten oft unmittelbar nach einem Vorfall über ihre Erlebnisse, was zu Antworten führen kann, die durch Trauma oder Verwirrung getrübt sind. Dies hat zu Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der eingegebenen Daten geführt, da es vielen Frauen schwerfällt, unter Stress genaue Angaben zu machen. Die Konzeption des Systems sieht auch eine begrenzte Schulung der Beamten vor, um den Zweck des Fragebogens effektiv zu vermitteln, was zu Unstimmigkeiten bei der Handhabung und dem Verständnis des Fragebogens durch die Opfer führt.
Darüber hinaus gibt es nur eine minimale Kommunikation mit den Opfern über ihre Risikobewertung, da viele Opfer berichten, dass sie ihre Risikokategorie oder die entsprechenden Schutzpläne nicht kennen. Die Beseitigung dieser Lücken in Bezug auf Transparenz, Kohärenz und Informationsaustausch ist entscheidend für die Verbesserung von VioGén und die bessere Unterstützung der Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt.
Mobile Anwendungen befähigen Opfer zur diskreten Meldung von häuslicher Gewalt & versorgen Behörden mit Echtzeitinformationen für schnelle Reaktionen. Typische beinhaltete Funktionen:
Nutzen für die Polizei:
Retreaved from:
https://alertcops.ses.mir.es
Nutzen
Zweck
Beispiele
Herausforderungen